Die Monster des Alltags

21 Mrz

Christian Moser
Monster des Alltags

144 Seiten
Carlsen, 1. November 2007
Flexibler Einband

ISBN 9783551787453

Wer kennt es nicht: Plötzlich sind sie da – die Unentschlossenheit, die Eifersucht oder das Chaos. Unzählige unerwünschte Begleiter tauchen im Alltag auf und dabei hat sie niemand gerufen. Doch eines ist sicher – sie sind da!

Woher sie kommen? Wer sie sind? Damit setzt sich Christian Moser in dem Buch Monster des Alltags auseinander. Endlich wissen wir woher die Schlaflosigkeit und der Ordnungswahn kommen. Es sind kleine Monster, die ungefragt auftauchen und versuchen unser Leben durcheinander zu bringen. Das klingt zunächst sehr negativ, doch man kann dem Ganzen auch etwas Gutes abgewinnen – wir sind unschuldig! Unsere Triebe und Zwänge, ja unser ganzes Tun und Sein wird von diesen Monstern gesteuert. Deshalb lohnt es sich dieses Buch zu lesen – man lernt die Monster besser kennen und kann gegebenenfalls besser mit ihnen umgehen.

Das Buch ist wie eine Enzyklopädie aufgebaut. Jedem dieser Wesen wurde eine Doppelseite gewidmet. Dort findet man eine detaillierte Beschreibung sowie eine Illustration des jeweiligen Monsters. Hinzu kommen Querverweise zu anderen Monstern, denn sie tauchen nur selten alleine auf.
Die Monster lassen sich insgesamt in zwei Kategorien einteilen – die unangenehmen und die wirklich bösartigen. Während die unangenehmen Monster sich nicht grundsätzlich negativ auswirken müssen, sind die wirklich bösartigen Monster extrem gefährlich. Besonders tückisch ist dabei, dass sie ihre Opfer selten wieder loslassen.

Fazit:
Hinter den Monstern des Alltags steckt eine fantastische Idee, die wunderschön umgesetzt wurde. Die Illustrationen der einzelnen Monster sind sehr treffend und schön anzuschauen. Die dazugehörigen Beschreibungstexte sind ebenfalls gelungen. Man liest sie und erkennt die Monster sofort wieder.
Die Aufmachung des Buches als Enzyklopädie ist gut gemacht und wird von dem minimalistischen Layout und den gut gewählten Typografien unterstützt.
Also weg mit den Trüben Gedanken, denn jetzt wissen wir ja: Wir können nichts für unser Tun!

Bewertung:

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