Die Leserin wird zur Hörerin.

7 Apr

Diese Woche bin ich unverhofft in den Besitz von zwei Hörbüchern gekommen und ich vermute, dass diese ziemlich gut sind. Es handelt sich dabei zum einen um In 80 Tagen um die Welt von Jules Vernes und zum anderen um Die silberne Burg von Sabine Weigand. Mit letzterem Werk habe ich bereits begonnen, allerdings bin ich noch nicht sehr weit gekommen.

Und da liegt auch mein Problem. Bisher habe ich nur wenige Hörbücher gehört – noch nie eines komplett. Meistens höre ich rein und denke: „Wow, dieses Buch klingt echt lesenswert!“. Es landet also in meinem Bücherregal und das Hörbuch ist vergessen. Diesem Trend möchte ich ein Ende setzen und mich mehr mit Hörbüchern beschäftigen. Allerdings finde ich es sehr schwer über Minuten oder Stunden konzentriert zuzuhören. Manchmal reichen nur 10 Sekunden Ablenkung und schon hat man ein wichtiges Detail verpasst. Dann heißt es zurück zu dieser Stelle. Und so effektiv sieht das bei mir immer aus, weshalb ich wahrscheinlich Tage oder Wochen für ein einziges Hörbuch brauchen werde. Ich habe mir aber vorgenommen mir mehr Zeit nur für Hörbücher zu nehmen. Eine gute Idee ist es sicherlich die Hörbücher auf langen Autofahren einzulegen.
Wo und wann hört ihr denn am liebsten Hörbücher?

Es gibt noch einen Punkt, der mir extrem wichtig bei Hörbüchern ist – der Sprecher! Erst neulich habe ich in Die Bibel nach Biff reingehört, doch die schwachen rhetorischen Fähigkeiten von Hugo Egon Balder haben mich zum Abbruch bewogen. Ähnlich erging es mir mit Die Stadt der träumenden Bücher. Hier liest Dirk Bach. Allein die Vorstellung mir von so einer unerträglichen Stimme über Stunden ein so schönes Buch vorlesen zu lassen, hat mich abgeschreckt und so habe ich nie damit begonnen. Ich persönlich finde, dass durch eine angenehme Stimme und gute Rhetorik noch viel aus einem Buch herausgeholt werden kann. Sind diese nicht nach meiner Vorstellung, so hat das Hörbuch nur wenige Chancen bei mir, seien die Bücher auch noch so toll.
Wie seht ihr das?

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2 Antworten to “Die Leserin wird zur Hörerin.”

  1. Asaviel April 7, 2011 um 11:56 am #

    Hey,
    also ich höre meistens Hörbücher, wenn ich im Haushalt beschäfitigt bin. Aufräumen, abwaschen und bügeln. Da ist das dann hervorragend geeignet. Autofahrten sind da auch praktisch. Ich hab nur kein Auto und fahre dementsprechend recht selten.
    Sonst höre ich noch Hörbücher, wenn ich irgendwas erledigen muss, was mich vom Kopf her nicht voll beansprucht…

    Die Sprecher sind natürlich wichtig. Aber Dirk Bach zum Beispiel mag ich. Er liest die Geschichten von Walter Moers meiner Meinung nach hervorragend. Hab schom Rumo gehört und höre gerade die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär.
    Das ist aber dann natürlich Ansichtssache.

    Mir ist bei Hörbücher gernerell aber wichtig, dass sie nicht gekürzt sind. Sobald die Hörbucher gekürzte Lesungen sind, nehme ich Abstand und komme nicht einmal auf den Gedanken sie mir anzuhören oder gar zu kaufen.

    Viele Grüße
    Asaviel

    • Die Leserin. April 7, 2011 um 12:01 pm #

      Der Aspekt der Vollständigkeit ist auch noch sehr interessant. Darüber habe ich noch gar nicht so nachgedacht. Aber mir ist es auf jeden Fall auch wichtig, dass ich die ungekürzte Fassung habe, sonst lande ich ja wieder beim Buch ;)

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