Angeschissen – eine Anekdote aus dem Lesealltag.

16 Jul

Ein wunderschöner Sommertag – die Sonne scheint, der Himmel ist blau. Das perfekte Wetter, um den Nachmittag mit einem guten Buch im Park zu verbringen. Die Leserin macht sich also auf den Weg. Im Park angekommen breitet sie ihre Decke aus, macht es sich bequem und beginnt zu lesen. Alles könnte so schön sein … doch dann passiert es!
Ein bösartiges „Platsch!“ dringt in die Ohren der fleißigen Leserin. Ein kurzes Aufschrecken. Ein verwirrter Blick. Und da sieht sie IHN! Ein großer gemeiner Kackhaufen hat sich in ihrem Buch breit gemacht. Da liegt er nun, frisst sich durch die Seiten und stinkt. Unfassbar. Die Leserin ist entsetzt. Welch böser Vogel erdreistet es sich solch ein Verbrechen zu begehen? Vom Täter fehlt jeder Spur. Einfach davon geflogen … Und die Leserin sitzt da, versteht die Welt nicht mehr und trauert um ihr schönes Buch.
Im Nachhinein betrachtet stellt sich die Frage, ob es vielleicht einfach eine versteckte bzw. doch ganz offensichtliche Literaturkritik war. Wer weiß!?

Ihr glaubt so etwas gibt es nicht? Gerade wenn man ganz allein auf einer riesigen Wiese liegt und sonst niemand da ist? Tja, das hätte ich auch gedacht, aber seit kurzem weiß ich: Ja, so etwas kann durchaus passieren!

Wie sieht es bei euch aus? Sind euch auch schon mal seltsame Dinge beim Lesen passiert? Ist vielleicht ein belesener Hund gekommen und hat euch das Buch geklaut? Ich würde mich über eure Berichte freuen :)

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7 Antworten to “Angeschissen – eine Anekdote aus dem Lesealltag.”

  1. BOWMORE Darkest Juli 17, 2011 um 9:59 am #

    st mir im April dieses Jahres passiert. Im Urlaub. In Edinburgh.
    Dieses Jahr haben wir den obligatorischen Glasgow-Besuch in die
    zweite Urlaubswoche gelegt. Edinburgh lag näher vor der Urlaubs-
    Haustür. Mit dem Auto die paar Meilen zum Airport zur kostenlosen
    Park-and-Ride Möglichkeit, von dort für 1 Pfund 20 oneway pro Person mit
    dem Bus in die Innenstadt.
    DIe High Street hoch zum Schloß war eigentlich ziemlich langweilig.
    Fast nur Touristengeschäfte mit allem unnötigem Kram. Bis ich auf
    der anderen Straßenseite Waterstone’s entdeckte. Auf dem Weg
    dorthin stürzte etwas direkt vor meiner Brille nach unten. Auf dem
    Boden war nicht zu sehen. Aber auf meiner Hose, ganz unten kurz
    vor dem Schuh. Ein großer weißer Fleck (harmlos ausgedrückt).
    Eine Möwe hat mich erwischt. Sie hat sich entleert. Beim Vorwärtsgehen
    hat sie mein linkes Hosenbein getroffen. Volltreffer.

    • Die Leserin. Juli 17, 2011 um 12:52 pm #

      Da hatte ich ja noch Glück, bei mir ists knapp am Gesicht vorbei geflogen ;)

  2. Jana Juli 17, 2011 um 1:15 pm #

    Oje, das ist wirklich mies:/ darf ich fragen, welches Buch das war?

    Liebste Grüße! :)

    • Die Leserin. Juli 17, 2011 um 1:17 pm #

      Ja natürlich. Es war „Bauernfänger“ von Joachim Rangnick. Es hat mich zwar nicht total umgehauen, aber so etwas hat das Buch nun wirklich nicht verdient ;)

  3. Rosa Juli 18, 2011 um 4:52 pm #

    Hmm also ganz so schlimm war es bei mir jetzt nicht, damals hat es mich geärgert, aber heute lach ich drüber. Es geschah letztes Jahr Ende Oktober, ich war in Spanien und es war sehr gutes Wetter, nicht zu heiß und auch nicht zu kalt. Am Strand war es windig und das Wasser aufgewühlt, das lag aber am Vollmond. Ich hab mich extra weiter Weg vom Wasser und näher an die Promenade gelegt, man weiß ja nie. Buch raus geholt, entspannt und gelesen. Dann hör ich nur noch ein leises, zaghaftes „Du, weißt du eigentlich, dass das Wasser immer näher kommt?“ Ich wusste es natürlich nicht oO Jedenfalls hatte mein Freund kaum seine Frage formuliert, schon lag ich mit Handtuch, Rucksack, Klamotten Sonnencreme und natürlich mit BUCH im Wasser.

    • Die Leserin. Juli 18, 2011 um 10:43 pm #

      Oh je, auch nicht schlecht. Gerade Wasser ist ja nun Gift für Bücher. Konntest du das dann noch lesen?

Trackbacks/Pingbacks

  1. Top Ten Thursday #27 « Durchgelesen. - August 18, 2011

    […] einer kuscheligen Decke auf einer Wiese. Könnte allerdings gefährlich werden, wenn ein Vogel vorbei geflogen kommt […]

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