In höchsten Tönen.

1 Nov

Walter Leitner
In höchsten Tönen

300 Seiten
DuMont, 1. August 2011
Hardcover

ISBN: 9783832161729

Wien: Paul Kosmak, gescheiterter Jurastudent, ehemaliger Polizist und nun Aktmodell einer Künstlerin, erhält an einem morgen einen Anruf von seiner Mutter. Der Sohn von einer früheren Nachbarin wurde ermordet. Nun soll der liebe Kosmak seine Nase in die Angelegenheit stecken und den Täter überführen. Das passt ihm natürlich so gar nicht. Als er aber durch eine Zeitungsannonce von einer ehemaligen Bekannten ebenfalls zu Ermittlungen aufgefordert wird, ringt er sich endlich durch. Natürlich, es winkt ja auch Geld! Und so wird Paul Kosmak als Archivar in das Wiener Spitzenorchester geschleußt, in dem der Mord begangen wurde. Wird es ihm trotz seines stümperhaften Auftretens gelingen den Täter zu überführen?

Ganz ehrlich, ich weiß es nicht! Am Anfang hatte ich sehr viel Lust auf diesem Krimi. Die Gestaltung ist ansprechend, der Schreibstil angenehm und flüssig, wenn auch ungewöhnlich. Walter Leitner gibt uns während seiner Erzählung wertvolle Tipps zum Krimi schreiben, die man nicht immer ganz ernst nehmen kann. Das ist recht originell, aber fing irgendwann an mich zu nerven. Richtig schlimm wurde es in der Mitte des Buches. Der Kosmak ist schon eine Weile im Archiv des Orchesters tätig, aber die Ermittlungen wollen einfach nicht voran kommen. Man erfährt viel vom Drumherum, aber eben nichts über den Mord, potenzielle Täter oder Motive. Aber darum geht es doch in einem Krimi, oder? Mich hat es jedenfalls irgendwann so sehr genervt, dass ich aufgegeben habe. Es war so ziemlich zur Hälfte des Buches. Es hat mir einfach die Lust am lesen genommen und so habe ich den Kampf für mich beendet. Was ist das auch für ein Krimi, bei dem man nicht mal auf das Ende gespannt ist?! Sonst will ich unbedingt wissen wer es war. Und warum. Hier war es leider gar nicht so.

Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass dieses Buch auch seine Freunde finden wird. Ich glaube „In höchsten Tönen“ ist so ein Buch, dass man entweder liebt oder eher bescheiden findet. Bei mir ist es leider letzteres …

PS: Da ich das Buch nicht beendet habe, möchte ich auch keine Wertung abgeben. Vielleicht bekomme ich ja irgendwann noch mal Lust und dann fällt mein Urteil vielleicht etwas positiver aus.

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Eine Antwort to “In höchsten Tönen.”

  1. Lukas November 6, 2011 um 10:16 pm #

    Lehrreicher Post. Bereichernd, wenn man sowas auch mal aus einem anderen Blickwinkel ansehen kann.

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