Archive | Ich lese gerade RSS feed for this section

Ich lese gerade: Die Stunde des Schakals

17 Apr


Bernhard Jaumann
Die Stunde des Schakals

317 Seiten
Kindler, 12. März 2010
Flexibler Einband

ISBN: 9783463405698

Letzte Woche erreichte mich ein Buchpaket von Lovelybooks. Darunter befand sich auch dieses Schätzchen. Optisch ist das Buch auf jeden Fall ein Hingucker, aber als ich sah, dass die Geschichte in Afrika spielt, war ich zunächst unschlüssig. Ist das überhaupt ein Buch für mich? Ich weiß auch nicht warum, aber gewisse Schauplätze bevorzuge ich einfach und so war ich mir nicht sicher, ob ich mich mit Die Stunde des Schakals würde anfreunden können. Da ich aber gerade nichts anderes da liegen habe, was ich unbedingt lesen möchte, gab ich diesem Buch eine Chance …

Klappentext:
„Ein todkranker Killer auf der Suche nach Vergeltung. Ein zwanzig Jahre zurückliegendes Verbrechen, das lange Schatten wirft. Eine junge Polizistin zwischen Recht und Gerechtigkeit. Und eine schonungslose Verfolgungsjagd durch Namibia, Botswana und Südafrika.
Die Stunde des Schakals ist ein grandioser Politthriller, der um den spektakulärsten politischen Mord Namibias kreist und dabei die großen Fragen nach Wahrheit, Schuld und Moral auswirft.“

Erster Eindruck:
Wie bereits erwähnt, hat dieses Buch eine sehr schöne Aufmachung – ein gut gestaltetes Cover, ein schöner fester Einband. Ein weiteres Plus gibt es für die Typografie. Ich habe reingeschaut und sofort Lust zum Lesen bekommen und das nur wegen dem tollen Schriftbild. Das schaffen bei mir nur wenige Bücher. All zu oft sieht man die viel zu viel verwendete Times New Roman und diese Schrift ist in meinen Augen einfach nur hässlich.
Aber nun zum Inhalt. Meine anfänglichen Bedenken, dass mich dieses Buch nicht interessieren könnte, waren schnell verflogen. Die Geschichte beginnt mit 2 Morden. Schon nach wenigen Seiten steigt man voll in die Handlung ein und stellt sich die Frage: Was geht hier vor? Noch ist alles unklar, aber mit jeder neuen Seite kommt man der Lösung näher. Und deshalb werde ich gleich weiterlesen.
Bevor das geschieht noch ein paar kurze Worte zum Schreibstil. Das Buch beginnt gleich mit einem wunderbaren Zitat, das ich euch nicht vorenthalten möchte:

„Keine Lügen mehr, keine Geschichten! Nur die Wahrheit zählt, und die Wahrheit ist der Tod. Vielleicht auch das Leben, aber mehr noch der Tod. Denn nicht jeder kann ein Leben sein Eigen nennen, doch der Tod, der klopft bei allen an. Früher oder später.“

Der Schreibstil von Jaumann ist illustrativ, flüssig und klar. Es macht Spaß diese Worte zu lesen. Vielleicht finde ich auch noch ähnliche poetische Zitate im weiteren Verlauf. Ich würde es mir wünschen.

Und nun wird gelesen! ;)