Zitate.

Auf dieser Seite findet ihr eine Sammlung von interessanten Zitaten, die mir in Büchern begegnet sind.

Kopfkissenbuch

Luciano De Crescenzo: Anwalt Tanucci

„Die Gerechtigkeit ist wie ein zu enger Schuh. Man braucht immer einen Schuhlöffel, um hineinzukommen.“

„Das saudumme Volk, entschuldigen Sie den groben Ausdruck, kauft doch heute den letzten Dreck, wenn er nur den passenden Namenszug trägt.“

Bernhard Schlink: Die Frau an der Tankstelle

„Oft sind die Träume, die uns begleiten, der Kontrast zu dem Leben, das wir führen. Der Abenteurer träumt davon nach Hause zu kommen, und der Bodenständige von Aufbruch, fernen Ländern und großen Taten.“


Die Stunde des Schakals

„Keine Lügen mehr, keine Geschichten! Nur die Wahrheit zählt, und die Wahrheit ist der Tod. Vielleicht auch das Leben, aber mehr noch der Tod. Denn nicht jeder kann ein Leben sein Eigen nennen, doch der Tod, der klopft bei allen an. Früher oder später.“


Der Purpurhimmel

„Weißt du, sagte Ruby, du kannst einen Menschen auf zwei Arten beurteilen: indem du dir anhörst, was andere über ihn erzählen, und indem du darauf achtest, was er über andere erzählt.“

„Wir leben nun schon so lange im Schatten, dass wir die Sonne vergessen haben und die Dunkelheit ihren Schrecken für uns verloren hat.“

„Wenn man jemanden aber nicht mehr sieht, dann fängt er irgendwann an, sich unsichtbar zu fühlen.“

„Erst ist es wie ein scharfkantiger Kiesel […] er reibt und scheint überall in einem Wunden zu hinterlassen, aber mit der Zeit nutzt er sich ab, und der Schmerz wird erträglicher.“


Ich, Heinrich VIII.

„So benutzen wir unsere vorgebliche ‚Kenntnis‘ anderer, um in ihrem Namen zu sprechen, und verurteilen sie dann für die Worte, die wir ihnen selbst in den stummen Mund gelegt haben.“


Das Labyrinth der Wörter

„Und – das nur nebenbei gesagt, für diejenigen, die die Erfahrung noch nicht selbst gemacht haben – der Unterschied ist ganz leicht zu erkennen: Wenn man liebt, dann bekommen die Dinge eine weniger komische Seite. Eine ernste Seite sogar. Man denkt an den anderen, und auf einmal wird einem ganz schummrig und man sagt sich: „Mannomann!““

„Wenn immer alles einfach wäre, gäbe es dann überhaupt noch Glück? Es muss entweder wie ein Geschenk vom Himmel fallen oder hart erarbeitet werden, denn wenn es nicht mehr selten oder teuer wäre, dann wäre ja der ganze Reiz weg.“

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